Pressestimmen zu „Abenteuer Statik“

„Die Kompositionen der Band beginnen auf leisen Wegen, melancholische, lyrische und melodische Themen, die sie dann nach und nach aus der Form holen und neue Abenteuer eingehen. Sie lassen Raum für Improvisationen, schweben mühelos, überqueren chaotische Klanglandschaften, verwandeln sich in melodischem Unisono, fallen gerne auch mal auseinander und begegnen sich in der Ruhe wieder vereint. Sie verfallen der Rauheit genauso wie den harmonischen Finessen von sphärischen und sanften Momenten. Dass hier die Statik nicht immer standhält und alles in sich zusammenfällt und wieder aufgebaut wird, wirkt erfrischend und mutig. Bazga lassen Gebäude einstürzen und bauen sie mit neuen Ideen und Geschichten wieder ganz neu auf.“
Jazz’n’More, Michel Estermann, September 2017

„Bazga, das ist das kroatischeWort für„Holunder“ und steht für die Diskrepanz des Momentes, in dem sich einst der Namensgeber die harte Aussprache des Wortes und den weichen Holundersaft auf der Zunge zergehen ließ. Ein schönes Sinnbild für die stilistische Bandbreite ihrer feingewebten Kompositionen und die immense Dynamik ihres Vortrags, die ein intensives Hörerlebnis hinterlassen – ein echtes „Abenteuer Statik“ eben, wie der Name ihrer aktuellen CD es verspricht.“
Thüringer Allgemeine, 16.10.2017

“ … Saxofonist Ring verstrickt sich mit Gitarrist Weber ziemlich seriös und gewissenhaft im konzentrierten Interplay, das vor allem im intensiven Wechselspiel der beiden Instrumente eine dynamische Vielfalt und üppige Klangfarbenpracht generiert. Dazwischen sorgen Bassist Terwijn und Drummer Arnold für einen angenehmen Rhythmusteppich aus dezent treibenden Grooves und kraftvollem Post-Rock. Bazga frönen in den zehn Eigenkompositionen vor allem ihrer Lust aufs Experimentieren und schaffen sich jede Menge Raum für Improvisation und Kommunikation, Lyrik und Dissonanz, Intimität und Aggresivität.“
Jazzthing, Dezember 2017